Vietnam

ca_vietnam_30Imbiss bei einem Straßengrill in Hanoi

Einst machte Vietnam mit Schreckensmeldungen Schlagzeilen. Bilder eines Krieges gingen um die Welt. Vietnam war zum Schauplatz eines Stellvertreterkrieges zwischen den USA und der ehemaligen Sowjetunion geworden. 1975 endete der Krieg. Es kam zur Vereinigung des prowestlichen Südens mit dem kommunistischen Norden unter der Führung der kommunistischen Partei. Lange Jahre lebte das Land abgeschnitten vom Ausland. Es war sowohl eine selbst gewählte Isolation als auch ein Ausgesperrtsein auf Grund eines US-Embargos. Erst mit dem Zusammenbruch der kommunistischen Sowjetunion und dem Aufheben des US-Boykotts öffnete sich Vietnam der Welt.
Noch sind die Auswirkungen des Krieges und einer rigiden kommunistischen Politik nicht völlig verschwunden. Dennoch – heute ist Vietnam eines der am raschesten sich verändernden Länder der Welt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (ca. 85 Mio) wurde nach 1975 geboren. Dementsprechend dynamisch und zukunftsorientiert zeigt sich Vietnam heute den Touristen.
In Vietnam gibt es viel zu entdecken: eine extrem abwechslungsreiche Landschaft mit bewaldeten Hochländern und riesigen Flussdeltas. Eine 4000 Jahre alte, reiche und einzigartige Kultur mit einem bunten und faszinierenden Schatz von Mythen und Legenden.
Doch am meisten beeindruckt war ich von der Bevölkerung. Trotz der Gräuel des Vietnamkrieges, in dem das Land und die Bevölkerung zum Spielball der Interessen der Weltmächte wurden, gibt es kein Hadern mit der Vergangenheit. Vergangenes ist vergangen, der Blick ist hoffnungsvoll in die Zukunft gerichtet. Die Vietnamesen beherzigen, was als eine alte Lebensweisheit gilt: „Das Verweilen in der Vergangenheit verstellt den Blick auf die Zukunft!“

Einige Bilder zu meinem Abenteuer

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