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Singapore’s Tree Top Walk

Singapur ist eine der zweite Städte weltweit, die mitten im  Dschungel erbaut wurden. Singapore ist ein stark verstädterter Stadtstaat und eine der modernsten Städte der Welt:Beeindruckende und futuristische Bauwerke wohin man blickt, Businessviertel mit den obligatorischen Glastürmen und coole Shoppingcenter. Breite Strassen und vielspurige Highways führen zu jedem Winkel der Insel.  Ein beispielhaft ausgebautes, öffentliches Verkehrswesen mit U- Banken und Bussen sowie zahlreiche Freizeiteinrichtungen machen Singapur zu einer wirklich lebenswerten Stadt. Singapur hat alles was man von einer modernen Metropole erwartet und doch noch ein bisschen mehr:

Wo immer man hingeht und hinblickt, die Spuren des Dschungels sind unübersehbar.  Um sein Dschungelerbe zu bewahren, hat Singapur 4 große Naturreservate geschaffen: the Central Catchment Nature Reserve, the Bukit Timah Nature Reserve, the Sungei Buloh Wetland Reserve, the Labrador Nature Reserve.

Eine der Attraktionen des Central Catchment Nature Reserve ist der Tree Top Walk mit einer 250 Meter langen Hängebrücke als Hauptattraktion.

Obwohl es ein regnerischer Sonntag war, haben wir uns auf den Weg gemacht um den Tree Top Walk zu erkunden.  Das Wetter in Singapur ist sehr launisch. Regen am Morgen und in einem District von Singapore heißt noch lange nicht dass 1.) das Wetter nicht in der nächsten Stunde radikal von Regen auf Sonnenschein ändert und 2.) wenn es bei einem zu Hause regnet heißt das noch lange nicht, dass es auch dort regnet, wo man hin möchte. Aber selbst wenn der Regen anhält und man nass wird, ist das nur halb so schlimm. In Singapore ist es nie kalt und wenn man nicht gerade wasserscheu ist, kann ein Spaziergang im Regen auch ganz schön lustig sein. Es wird einen nie kalt und die Gefahr, sich zu verkühlen liegt gleich bei Null. Immer weiter gehen – und sobald es zu regnen aufhört wird man in kürzester Zeit trocken sein.

Im Taxi fuhren wir zur Venus Road, von wo aus wir unsere Tour starteten. Auf gut ausgebauten Wegen wanderten wir auf unsere Ziel, die Hängebrücke, zu. Das es noch immer regnete war der Weg ziemlich matschig und wir hatten Mühe, die vielen, großen Wasserlachen zu umgehen. Für Savannah und Robin war es natürlich die größte Freude mitten durch den Matsch und die Wasserlachen zu marschieren: Desto matschiger umso größer war der Spass.

Der Weg zur Hängebrücke ist sehr gut ausgeschildert, sodass man nie Gefahr läuft, den Weg zu verlieren. Zudem war es Sonntag und man musste nur mit der großen Masse mitschwingen, um sein Ziel zu erreichen.

Der Tree Top Walk ist nur in eineRichtung begehbar. Der Weg zur Hängebrücke ist leicht ansteigend und nach knapp einer Stunde erreichten wir das Tor zur Hängebrücke. Die Brücke selbst ist überraschend eng. Sie ist knapp 250 Meter lang und verbindet die beiden höchsten Punkte im Park: den Bukit Peirce und den Bukit Kalan. Obwohl die Brücke nicht höher als 25 Meter ist, eröffnet der Gang über die Brücke überraschend schöne und spannende Ausblicke. Zur Freude der Kids spürte man die Brücke auch schwanken. Immer wieder hielten wir auf der Brücke inne, um die großartige Aussicht zu genießen.

Wenn man einmal die Brücke gequert hat, geht es ständig auf Holzstufen nach unten. Wir kehrten früher als erwartet zu unserem Ausgangspunkt in der Venus Road zurück. In Summe waren wir in 3 Stunden 7 Kilometer marschiert. Keine schlechte Leistung für zwei viereinhalb jährige Kids. Für Jakob war’s natürlich ein Klacks. Es war mehr für Claudia und nicht eine Herausforderung, Jakob bei Laune zu halten, weil wir ihm mitten aus einem online game mit seinen Freunden gerissen hatten. Daneben ist’s natürlich  überhaupt nicht cool, seine Eltern und Geschwister bei einem biederen Sonntagsspaziergang zu begleiten. Vor allem wenn man in spannenden online games sich mit seinen Freunden und Klassenkameraden machen kann! Die Pubertät längst nicht mehr lange auf sich warten.

Natürlich kann sich der Tree Top Walk nicht mit unseren Abenteuern in Borneo vergleichen, auch nicht mit der abenteuerliche Canopy Tour im Muli National Park.

Bedingt durch das schlechte Wetter haben wir kaum Dschungel Tiere gesehen. Keine aufdringlichen Affen wie auf Palau Bin, wo wir einen plötzlichen Überfall von Managen Gott sei Dank gerade noch heil überstanden haben. Keine exotischen, farbenfrohen Vögel flogen herum und zwitscherten fröhliche Lieder.  Aber auch keine Moskitos, die normalerweise den anderer piesacken. Keine Schmetterlinge und Riesenechsen. Und leider – oder sollte man besser sagen glücklicherweise auch keine Kobras oder andere giftige Vipern. Scheinbar sind sie bei diesem Hundewetter alle in ihren Höhlen und Metern geblieben.

So haben wir beschlossen, an einem sonnigen Tag wieder zu kommen. Dann wird der Dschungel uns hoffentlich alle sein reizvollen Seiten zeigen.

 

Pictures to the Tree Top Walk

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