La Gomera

La Gomera ist die zweitkleinste Insel der sieben kanarischen Inseln …  und das Ziel von Jakobs erster Auslandsreise. Jakob war ein wenig mehr als 8 Monate alt, als Kindersagen und Babyausrüstung schnappten und kurzerhand nach Teneriffa flogen. Von da dauerte es nochmals knapp 50 Minuten um mit de Fähre nach San Sebastián, der Hauptstadt von La Gomera überzusetzen.

La Gomera ist eine beinahe kreisrunde Vulkaninsel und im Durchmesse etwa 24 Kilometer groß. Obwohl nur knapp 370 km2 groß – nicht mehr als ein kleiner Punkt im weiten Atlantik – bietet La Gomera eine große Vielzahl an geographischen und ökologischen Besonderheiten. Wenn man sick mit der Fähre La Gomera nähert scheint die Insel wie sind uneinnehmbare Festung mit hohen, zerklüfteten Felswänden.  Auf der Insel entdeckt der Besucher eine üppige Vegetation in kleinen, zerklüfteten Tälern. Steile Hänge reichen bis in 1.500 Meter Höhe, gut erhaltene Strassen winden sich um und über die Insel. Zahlreiche Wander- und Mountainbike Trecken führen den Besucher zu zu verborgenen Plätzen, Küsten und Stränden mit schwarzen Sandstrand und unglaublich blauem Wasser. Viele dieser Plätze können nur zu Fuß erreicht werde, manchmal erst nach einer anstrengenden Wanderung. Aber es zahlt sich aus – die Belohnung sind einsame Strände und eine unvergleichliche Landschaft.

Der Weg nach Valle Gran Rey, einem Touristen Hotspot auf La Gomera ist beeindruckend. Eine tiefe Schlucht geht in eine grünes Tal über und endet schließlich bei La Gomera’s längsten Strand mit kristallblauem Wasser. Es ist unmöglich am Weg hinunter ins Tal nicht an einem der zahlreichen Aussichtspunkte Halt zu machen um die atemberaubende aus zerklüfteten Bergrücken, weißen Felswänden, Palmen und das blaue Meer zu bewundern.

Eine Wanderung im Garajonay National Park versetzt den Wanderer zurück in prähistorische Zeiten. Der Höhepunkt ist eine Wanderung im dichten tiefgrünem Lorbeerwald des Parks. Vor Millionen von Jahren bedeckten dichte Lorbeerwälder die Tropen. heute findet man sie nur mehr an wenigen Plätzen auf der Erde. Einer dieser Plätze ist hier auf La Gomera. Dank La Gomera’s milden und feuchten Klimas finden diese Wälder  hier ideale Bedingungen.

In den 1960er Jahren, als die Hippie-Flower-Power Bewegung auf seinem Höhepunkt war, reisten viele Hippies nach La Gomera und blieben. Heute gehören Frauen und Männer mit grauen und weißen Haarzopf zum Flair der Insel. Am Abend bevölkern Jongleure, Feuerschlucker und Trommler die Strände der Insel und verstärken so den Bohemien Charakter von Gomera. Oft verstummen die letzten tRommel erst lange nach dem die Sonne als roter Feuerball im Meer versunken ist. Es ist eine Wohltat in das Lebensgefühl der 1960 und 70er Jahre zurück versetzt zu werden.

Diese fantastische Insel mit seiner vielfältigen Landschaft auf engstem Raum und seinen verträumten Dörfern wird immer in unserer Erinnerung als Ziel von Jakob’s erste Auslandreise bleiben.

Schreibe einen Kommentar