Kuala Lumpur (KL)

Kuala Lumpur heisst soviel wie schlammiger Zusammenfluss. Tatsächlich wurde Kuala Lumpur am Zusammenfluss der Flüsse Gombak und Klang gegründet. Beim Touristen erweckt der Name Kuala Lumpur die Vorstellung von gewaltigen Hochhausbauten und freundlichen Menschen, die in farbenfrohe Gewänder gekleidet sind. Man riecht den Duft der exotischen Speisen und sieht sich durch Chinatown mit seinen unzähligen Essbuden und Shops flanieren. Man besucht KLCC, das Zentrum von KL mit seinem Wahrzeichen, den Petronas Türmen. Für lange Zeit waren sie mit einer Höhe von 451 Metern das höchste Gebäude der Welt. (das aktuell höchste Gebäude der Welt ist das Burj Khalifa Gebäude in Dubai, 830 m). Nicht weniger beeindruckend ist das Suria KLCC, ein riesiges shopping center im Erdgeschoss der Petronas Towers. Nur 20 meter niedriger als die Towers ist der Merana Fernsehturm. Von seiner Aussichtsplattform kann man eine einmalige Aussicht über KL und seine Umgebung genießen.

Jakob hat mit seinem Fußballteam an einem Turnier in KL teilgenommen. Wir nutzten den Ausflug natürlich auch für ein wenig Sightseeing. Da unsere Zeit beschränkt war, haben wir uns in unseren touristischen Aktivitäten auf einige wenige hotspots beschränkt: die Batu Höhlen im Norden der Stadt, die Petronas Zwillingstürme und den Vogelpark The Batu Caves:

Ein Besuch der Batu Höhlen ist zweifelsohne einer der Highlights jeden KL Besuchs. Bereits vom Weiten erblickt man die goldene, 42 Meter hohe Statue des Hindu Gottes Muragan. 272 Stiegen führen hinauf zu dieser Kultstätte der Hindus. Zahlreiche freche Makaken Affen turnen entlang dem Aufgang zum Gaudium der Besucher. Für Touristen ist es ratsam nicht zu nahe an die Affen heranzugehen da manche von ihnen durchaus aggressiv sein können.  Die Haupthöhle ist 200 Meter lang und 100 meter breit. After a further 40 steps one reaches the main cave, which is more than 200 m long and 100 m broad. Die zahlreichen Schreine laden zum Gebet an einen der vielen Hindu Götter ein. Das Dach der Höhle ist schon vor vielen 1000 Jahren eingestürzt und gibt den Blick zum Himmel frei. Das Höhlensystem der Bau Höhlen kann auch im Rahmen einer geführten Tour erkundet werden. Am Weg über die steile Steige hinunter kann der Besucher nochmals einen einzigartigen Ausblick über KL genießen.

 

Die Zwillingstürme (Petronas Towers):

Die 1999 eröffneten Zwillingstürme waren bis zum Jahr 2004 das höchste Gebäude der Welt. Die Petronas Towers sind 452 Meter hoch und gehören der malaysischen Ölgesellschaft Petronas (nicht zu verwechseln mit dem brasilianischen Mineralölkonzern Petrobas) Ein Skywalk in 170 Metern Höhe verbindet die beiden Türme miteinander. Die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform befindet sich in 360 Metern Höhe. Von dort genießt der Besucher einen einmaligen 360° Rundblick über KL. Es empfiehlt sich die Eintrittskarten für den Tower vorzubestellen, da an der Tageskasse jeweils nur Testkarten verfügbar und dementsprechend rasch vergriffen sind. Und wenn man schon da ist sollte man unbedingt auch einen Blick in das hypermoderne Shoppingcenter im Erdgeschoss des Towers werfen. Ein Besuch des KLCC Parks mit See und einem riesigen Springbrunnen rundet den Besuch der Zwillingstürme ab.

Der Vogelpark

Hunderte Vögeln schwirren scheinbar frei durch Luft. Ein kaum sichtbares Netz über dem Park verhindert ein Entkommen der Vögel. Der mitten in KL gelegen Vogelpark ist der weltweit größte Park, in dem die Vögel frei herum fliegen können. An die 3000 Vögel, die 200 Vogelarten repräsentieren, haben im Park ihr zu Hause: Papageien und Sittiche, Störche und Flamingos, radschlagende Pfaue und der einzigartige Hornbild Vogel bewegen sich scheinbar frei im Parkgelände. Der Park umfasst 150 ha und ist von zahlreichen Bächen und Spazierwegen durchzogen.  Natur- und Vogelliebhaber kommen hier ganz und gar auf ihre Rechnung.

Und natürlich hat Jakob auch Fußball gespielt. Er hat eine großartige Leistung abgeliefert. Obwohl sein Team nur zwei von 12 Spielen verloren hat, reichte es am Ende nur zu Platz 13 unter 24 Mannschaften. Und wie auf den beigefügten Bildern zu sehen ist, gab es immer wieder heftige Regengüsse und wir holten uns im wahrsten Sinne des Worte nasse Füße!

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